Die flexiblen Eigenschaften eines Neos sind verantwortlich für den Materialwiderstand, Armfreiheit und Beweglichkeit. Dies kann vor allem auf längeren Schwimmdistanzen ein leistungsbegrenzender Faktor sein.  

Flexibilität - das muss man wissen

Flexibilität bezeichnet vor allem die Bewegungsfreiheit im Arm- und Schulterbereich, da hier die größte Bewegungsaktivität beim Schwimmen stattfindet. Wie elastisch und dehnbar ist das Material? Wie gut unterstützt der Neoprenanzug die Streck- und Gleitphase? Wieviel Krafteinsatz ist notwendig, um gegen den Materialwiderstand zu arbeiten? Das Material und seine Verarbeitung haben großen Einfluss auf das Schwimmverhalten. Vor allem für Athleten, die sich Mittel- oder Langdistanzwettkämpfe zum Ziel gesetzt haben, zählt die Flexibilität zu den wichtigsten Kriterien.

Das Widerstandsverhalten eines Neos wird hauptsächlich von zwei Faktoren bestimmt: Materialqualität und Materialstärke.

1. Materialqualität

Je höher die Materialqualität, umso weicher und elastischer ist das Material. Das hängt vor allem mit der Yamamoto Qualität des Neoprenanzugs zusammen. Die Unterschiede werden nicht erst beim Schwimmen, sondern auch schon beim Anziehen des Neos deutlich - der Anzug ist mit zunehmender Qualität weniger starr und lässt sich geschmeidiger über den Körper streifen. Im Wasser macht sich dann der geringere Materialwiderstand vor allem mit zunehmender Schwimmstrecke bemerkbar. Der Kraftaufwand ist bei jedem Armzug geringer - bei hunderten von Zügen ermüdet die spezifische Arm- und Schultermuskulatur deutlich weniger und ist besser in der Lage vortriebswirksam zu arbeiten.

2. Materialstärke

Je dünner die Materialschicht, umso weniger Widerstand. Aber: dünneres Material bedeutet ebenso weniger Auftrieb und weniger Kälteschutz. Die meisten Neoprenanzüge haben jedoch nicht eine gleichmäßige Materialschicht, sondern sind aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt. In der Hüfte ist weniger Flexibilität, dafür mehr Stabilität gefordert, d.h. dickeres, robusteres, auftriebsstärkeres Material (bis zu 5mm). In Schultern und Armen hingegen spielt die Bewegungsfreiheit die entscheidende Rolle, daher ist die Neoprenschicht hier deutlich dünner (1-3mm). Wie dünn das Material verwendete hier ist, hängt zumeist von der Neoprenkategorie ab.

Neoprenkategorien

Vor allem die Materialqualität und dessen Verarbeitung ist der Schlüssel für die Kategorisierung der Neoprenanzüge in Einsteiger-, Mittelklasse- und Topmodelle. Je differenzierter die Materialschichten verarbeitet sind (von dick zu dünn) und je höher die Qualität dieser Elemente ist, umso freier ist das Bewegungsgefühl und umso mehr sitzt der Neo wie eine zweite Haut.  

Einsteigermodelle

Kurzbeschreibung

    • für kurze Triathlondistanzen ausgelegt (Volks-/Sprint-/Oylmpisch)
    • weniger ausgeprägte Material-differenzierung & Qualität
    • höherer Kraftaufwand beim Schwimmen
    • Einschränkungen in der Beweglichkeit bei längeren Distanzen

Mittelklasse/Allrounder

Kurzbeschreibung

    • Allrounder-Modelle für alle Distanzen geeignet
    • erheblich weicheres Material, mehr Bewegungsfreiheit, hoher Tragekomfort
    • weniger Kraftaufwand notwendig
    • ermöglicht effizienteres Schwimmen auf längeren Distanzen

Topmodelle

Kurzbeschreibung

    • maximale Schwimmperformance auf allen Distanzen
    • ultimative Bewegungsfreiheit, höchste Materialqualität
    • natürliches Schwimmgefühl
    • keinerlei spürbare Einschränkungen beim Schwimmen

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