Schwimmhilfen für Triathleten: Die Fußfessel

Fesselspiele sind nicht jedermanns Sache, allerdings sind sie im Schwimmtraining eine interessante Methode, um die Wasserlage zu optimieren. Triathlon-Einsteiger, die an der Verbesserung ihrer Schwimmtechnik interessiert sind, aber auch Fortgeschrittene sollten die Fußfessel einmal ausprobieren.

Die Fußfessel

Defizite in der Wasserlage – das bedeutet vor allem ein Absinken der Beine und damit ein stark erhöhter Vortriebswiderstand – sind ein häufiges Problem von Kraul-Einsteigern. Mit einer Fußfessel, die sich übrigens sehr leicht selbst aus einem alten Fahrrad-Schlauch basteln lässt, werden die Beine zusammengebunden und damit jeder Beinschlag neutralisiert. Dies führt zunächst zu einem noch stärkeren Absinken der Beine, da ein Kompensieren der Wasserlagedefizite durch den Beinschlag nicht mehr möglich ist.

Doch genau dadurch lernt der Kraulschwimmer gemäß dem Prinzip der Fehlerverstärkung seinen Körperschwerpunkt nach vorne zu verlagern, um die Beine wieder ins Gleichgewicht zu bringen und so schlichtweg nicht „abzusaufen“. Also Kopf hoch, wenn ihr beim ersten Versuch nach ein paar Schwimmmetern wie eine Eins im Wasser steht. Übungen mit der Fußfessel gehören absolut zu der anspruchvolleren Schwimmvarianten.

Der fortgeschrittene Schwimmer kann die Fußfessel mit Einarm- oder/und Faustkraul kombinieren. Mit der Zeit lernt man, reflexartig Disbalancen in der Wasserlage auszugleichen, die zum Beispiel auch bei guten Schwimmern im ermüdeten Zustand auftreten.

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