Ironman Hawaii 2003
📍 Kailua-Kona (Big Island), Hawaii
Offizielle Ergebnisliste: Ironman Hawaii 2003 (Kona)
Die Finisher-Zeiten aller 1.569 Athleten der Ironman World Championship am 18. Oktober 2003 in Kailua-Kona.
| Platz | Name | AK | Land/Staat | 🏊 Schwimmen | 🚴 Rad | 🏃 Lauf | Gesamtzeit |
|---|
Kanadischer Doppelsieg durch Peter Reid und Lori Bowden auf der Big Island
Der 18. Oktober 2003 lieferte eine historische Premiere bei der Ironman World Championship in Kailua-Kona: Mit Peter Reid und Lori Bowden triumphierte erstmals in der Geschichte des Rennens ein Ehepaar am selben Tag auf Big Island.
Peter Reid holt Titel Nummer drei mit Aufholjagd
Bei den Herren übernahm wie schon im Vorjahr der Deutsche Normann Stadler das Kommando auf der Radstrecke und setzte mit einer herausragenden Split-Zeit von 04:33:40 Stunden das Tempo an der Spitze. Dahinter hielt sich jedoch der Kanadier Peter Reid stets in Reichweite. Mit einem schnellen Marathon in 02:47:38 Stunden übernahm Reid im Energy Lab die Führung und sicherte sich in einer Endzeit von 08:22:35 Stunden seinen dritten Ironman-Weltmeistertitel (nach 1998 und 2000).
Der Belgier Rutger Beke überraschte mit einer konstant starken Leistung auf allen drei Abschnitten und sicherte sich den Vize-Weltmeistertitel (08:28:27 Std.), während Cameron Brown aus Neuseeland den dritten Platz belegte (08:32:02 Std.). Die deutschen Profis präsentierten sich gewohnt stark in den Top 10: Normann Stadler belegte nach harter Gegenwehr Rang vier (08:32:47 Std.), Veteran Jürgen Zack stürmte auf Platz sechs (08:35:19 Std.), dicht gefolgt von Faris Al-Sultan (Platz 7, 08:35:51 Std.) und Thomas Hellriegel (Platz 11, 08:37:46 Std.).
Lori Bowden stürmt mit Fabel-Marathon zum zweiten Hawaii-Sieg
In der Damenkonkurrenz zeichnete sich ein packendes Duell zwischen den Favoritinnen ab. Die dreifache Championess Natascha Badmann führte das Feld lange Zeit an, musste sich aber letztlich der phänomenalen Laufstärke von Lori Bowden beugen. Die Kanadierin zündete auf den 42,195 Kilometern den Turbo und brannte einen Marathon von 03:02:10 Stunden in den heißen Asphalt des Alii Drive. In 09:11:55 Stunden feierte Bowden ihren zweiten Hawaii-Titel (nach 1999).
Natascha Badmann sicherte sich mit 09:17:08 Stunden den zweiten Platz, nur knapp vor der Deutschen Nina Kraft (09:17:16 Std.), die nach einer starken Leistung den dritten Podestplatz belegte.
Insgesamt überquerten bei hervorragenden Äußeren Bedingungen 1.569 Athleten die Ziellinie in Kailua-Kona.




