Die größten Fehler beim Schwimmtraining: #4 Verlassen auf Schwimmhilfen

Viele Triathleten trainieren so, als wären Paddels und Pull-Buoys ihre besten Freunde. Aber ist das die richtige Einstellung? Durch Pull-Buoys kann man leicht eine schlechte Wasserlage korrigieren und trotz ineffizienter Beinarbeit schneller schwimmen. Man betrügt sich also selbst und bekommt das Gefühl eine gute Technik zu besitzen. Ein ähnliches Problem tritt auch bei den Paddels auf: Die Antriebsfläche ist größer, und man wird dadurch schneller, allerdings verbessert es nicht die Armzugtechnik und die erhöhte Kraftbelastung kann zu einer Sehnenreizung im Schulterbereich kommen.

Schwimmerin mit Pull Buoy

Wenn man die Schwimmhilfen dann wieder auszieht, wo bei den Wettkämpfen ja kein Weg dran vorbei führt, ist der Körper die wirkliche Belastung, ohne Unterstützung der Utensilien nicht mehr gewöhnt, worunter die Technik dann leiden muss. Schwimmhilfen sollten also nicht zu oft und wenn dann nur gezielt im Training verwendet werden, beispielsweise um sich besonders auf einen speziellen Bereich der Technik zu konzentrieren.

Tipp: Wie auch beim Aufbau des Trainings gilt, Abwechslung ist wichtig! Nutze Pull-Buoys, Paddels und Flossen im Training, behalte aber im Kopf, dass du diese im Wettkampf nicht verwenden darfst. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise Intervalle mit Fokus auf Beinschlag und Armzug mit Schwimmhilfen zu schwimmen und die gleichen Intervalle dann wieder im Freistil, um so deine Wasserlage zu verbesern und das Gefühl für das Schwimmen mit und ohne Hilfen zu verstärken.



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